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Reinhard Marx (l.) unlängst bei einem Polenbesuch mit dem früheren Präsidenten Walesa Reinhard Marx (l.) unlängst bei einem Polenbesuch mit dem früheren Präsidenten Walesa  (ANSA)

D: Marx-Grußwort zu „Marsch für das Leben“

Am kommenden Samstag findet in Berlin erneut der „Marsch für das Leben“ statt. Der „Bundesverband Lebensrecht“ ruft dabei zum Schutz menschlichen Lebens von der Empfängnis bis zum natürlichen Tod auf.

Der Vorsitzende der Deutschen Bischofskonferenz, Kardinal Reinhard Marx, erinnert in einem Grußwort an die aktuellen politischen Debatten, in denen die Forderung zur Aufhebung des Werbeverbots für Abtreibung genannt wird. Hier habe die Kirche immer wieder zur Sprache gebracht, dass die Tötung ungeborenen menschlichen Lebens keine „normale“ ärztliche Dienstleistung sei.

 

Mit unserem Wertesystem nicht vereinbar

„Es darf nicht verkannt werden, dass der Schwangerschaftsabbruch grundsätzlich mit unserem Werte- und Rechtssystem nicht vereinbar ist. Die Pflicht des Staates, menschliches Leben zu schützen, leitet sich aus der im Grundgesetz festgehaltenen Überzeugung ab, dass die Würde eines jeden Menschen unantastbar ist“, so Kardinal Marx.

Diese Überzeugung gelte es gerade dann einzulösen, wenn sie infrage gestellt, durch eigennützige, mitunter kommerzielle Interessen verdeckt oder aufgegeben werde.

 

Lebensschutz und Hilfe für Frauen gehören zusammen

Kardinal Marx betont, dass für die Kirche der Schutz des ungeborenen Kindes und die Hilfe für Frauen in Krisensituationen eng zusammengehören: „In unseren diakonischen Diensten bieten wir deshalb eine Beratung an, die das Leben des Kindes schützt, indem sie die Mutter umfassend informiert und begleitet. Konkrete Hilfestellungen für Schwangere unterstützen nicht nur die jeweilige Frau, sondern sie sind auch der beste Schutz des Kindes selbst.“

(dbk – sk)
 

19 September 2018, 11:20