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Kardinal Marx: Wichtige Impulse vom Katholikentag ausgegangen

Der Katholikentag in Münster hat nach Einschätzung des Vorsitzenden der Deutschen Bischofskonferenz, Kardinal Reinhard Marx, wichtige Impulse gegeben. In der Westfalenmetropole sei es nicht um „Wohlfühlkatholizismus, der um sich selbst kreist“, gegangen, sagte Marx am Sonntagmorgen beim Abschlussgottesdienst des Christentreffens.

Über 30.000 Menschen nahmen laut Veranstalter daran teil. Der Münchner Erzbischof verwies auf das Motto des Katholikentags, „Suche Frieden“, und betonte: „Diesen Auftrag Jesu wollen wir annehmen und aus Münster mitnehmen.“ Er habe zudem ein starkes ökumenisches Engagement verspürt, fügte Marx hinzu. Ein Ringen um den rechten Weg sei notwendig - Christen aller Konfessionen müssten jedoch stets deutlich machen, dass sie zusammen gehörten, mahnte der Erzbischof. Dies gelte umso mehr „in einer Welt, die zerrissen ist“. Das Streben nach Frieden und Versöhnung werde oftmals verlacht, aber, so Marx: „Es braucht ein Mehr an Hoffnung.“

Kardinal Marx ging auch auf die Debatte um den „Kreuz-Erlass“ in Bayern ein: „Das geht nur mit der Kirche und Gläubigen zusammen. Das kann nicht der Staat alleine machen.“

(kna – mg)

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13 Mai 2018, 11:28