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Russland: Kontakt zwischen Patriarchat und unierten Armeniern

Erstmals ist es zu einer offiziellen Kontaktnahme zwischen dem Außenamt des Moskauer Patriarchats und der mit Rom unierten armenisch-katholischen Kirche gekommen. Das berichtete die Stiftung „Pro Oriente“ am Mittwoch.

Der Leiter des Außenamts, Metropolit Hilarion, empfing demnach den armenisch-katholischen Bischof Raphael Minassian, Titularerzbischof der kappadokischen Hauptstadt Kayseri und armenisch-katholischer Ordinarius für Osteuropa. An dem Treffen in Moskau nahm auch der Pfarrer der örtlichen armenisch-katholischen Pfarrgemeinde, Archimandrit Petros Yesayan, teil.

Im Mittelpunkt des Gesprächs standen sowohl die Situation der armenisch-katholischen Kirche in der Russischen Föderation und anderen Nachfolgestaaten der Sowjetunion als auch die Situation der Christen im Nahen Osten. Metropolit Hilarion berichtete über die Hilfsmaßnahmen des Moskauer Patriarchats für die bedrängten orientalischen Christen und über die Aktivitäten des russischen „Präsidentschaftsrates für die Zusammenarbeit mit den Religionsgemeinschaften“ für die Not leidende syrische Zivilbevölkerung.

Erzbischof Minassian brachte die Dankbarkeit der nahöstlichen Christen für den historisch gewachsenen Einsatz der russisch-orthodoxen Kirche zum Ausdruck. Er fügte hinzu, dass die orientalischen Christen seit jeher ihre Hoffnungen auf die russisch-orthodoxe Kirche und auf Russland gesetzt hätten.

(kap – mg)

17 Januar 2018, 16:04