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Abbild der Papstbotschaft Abbild der Papstbotschaft 

D: Auch Kirche ist von Fake News betroffen

Der Papst hat es anlässlich des Welttages der sozialen Kommunikationsmittel diese Woche angesprochen: Fake News bedeutet eine Bedrohung und Verschlechterung des Miteinanderlebens in der Gesellschaft. Journalisten, aber auch Mediennutzer sollten achtgeben, wenn es darum geht, „korrekt und wahrhaft“ zu kommunizieren.

Mario Galgano - Vatikanstadt

Alexander Filipović ist Professor für Medienethik an der Hochschule für Philosophie in München. Im Gespräch mit Mario Galgano geht er auf die Kernaussagen der Papstbotschaft ein und erläutert zuerst einmal, was Fake News überhaupt sind.

Auch die katholische Kirche sei betroffen, vor allem Kirchenvertreter, betont Filipović. Es sei deshalb wichtig, dass im Bildungsbereich der Medienumgang besprochen und bereits in jungen Jahren der Umgang mit sozialen Kommunikationsmitteln vermittelt werde. Eine große Unterstützung könne diesbezüglich von der Kirche kommen. Deshalb seien Botschaften wie jene von Papst Franziskus begrüßenswert. Das Problem seien nicht Facebook, Twitter&Co., denn diese seien nur Mittel zum Zweck. Es sei hingegen wichtig, dass Journalisten gründlich, sauber und ehrlich arbeiten. In jüngster Zeit – und das sei das schlimme bei den Fake News – würden aber „Lügner“ schamlos ihre Darstellungen verteidigen, so Filipović.

Hier das Gespräch zum Nachhören

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28. Januar 2018, 13:48