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Demonstrant in Caracas am 22. Januar Demonstrant in Caracas am 22. Januar 

Venezuela: Trotz allem noch Gespräche

Unterhändler der Regierung und eines Teils der Opposition setzen ihre Gespräche über Auswege aus der schweren Krise Venezuelas fort.

Die Atmosphäre am Runden Tisch in der Dominikanischen Republik ist allen Berichten zufolge angespannt, weil der sozialistische Präsident Nicolas Maduro die Präsidentenwahlen auf Ende April vorgezogen hat. Damit will Maduro die derzeitige Zerstrittenheit der Opposition ausnutzen.

Die Gespräche, die von einem Teil der Opposition boykottiert werden, haben im Dezember begonnen; oppositionelle Unterhändler fordern von der Regierung Garantien für einen fairen Ablauf des Wahlkampfs und der Wahlen selbst. Derweil setzt sich die schwere wirtschaftliche und soziale Krise des Landes fort. Kolumbianische Politiker fangen bereits an, mit einem Zusammenbruch Venezuelas zu rechnen, und fordern Vorbereitungen für den Tag X.

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31. Januar 2018, 09:53